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Datenschutz  |  17. Juli 2008  |  Keine Kommentare  >>
Prefetching: Risiken durch Nutzung der automatisierten Firefox Funktion

Wie der Datenschutz-Blog berichtet, hat der Internet Browser Firefox eine versteckte und von Beginn an aktivierte OptionFunktion, die für den Nutzer zu erheblichen Nachteilen führen kann. Die Folge ist, dass man auf Internetservern Spuren hinterlassen könnte, ohne diese aufgerufen zu haben.

Hintergrund ist die so genannte Prefetching-Funktion. Dabei lädt der Browser schon Seiten im Hintergrund, die auf der aktuell besuchten Seite verlinkt sind. Auf dem verlinkten Webserver wird dann möglicherweise die eigene IP-Adresse gespeichert und der Besuch registriert, obwohl der betreffende Link letztlich gar nicht angeklickt wird.

Zu denken ist an die Folge eines unverschuldet veranlassten Ermittlungsverfahrens, wenn die (nur einmalig) auftauchende IP in einem Logfile auftaucht.

Dazu aus dem FireFox-Wiki:

Link-Prefetching ist eine Technologie, mit der verlinkte Webseiten schon im Voraus geladen werden. […] Ein zweites Problem ist, dass Daten zu einer Webseite gesendet werden, obwohl diese nicht aufgerufen wird. Dadurch könnten eventuell persönliche Daten über den Benutzer ermittelt werden.

Es ist daher zu empfehlen, diese Funktion auszuschalten. Dazu in die FireFox-Adresszeile einfach “about:config” eingeben, kurz den Warn-Hinweis bestätigen und dann nach “network.prefetch-next” suchen. Ein Doppelklick schaltet die Funktion dann aus.

Quelle: http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/firefox-prefetching-abschalten/

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